Zeitzeugen

Überlebende des Holocaust berichten

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Hautnah kamen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen unserer Schule mit vier Juden in Kontakt, die die nationalsozialistische Verfolgung in verschiedenen Konzentrationslagern und einem Ghetto überlebten. Die betagten russisch-sprachigen Zeitzeugen schilderten in kurzen Vorträgen eindrücklich ihre persönlichen Erlebnisse und machten den Schülerinnen und Schülern deutlich, was die Judenverfolgung damals ganz konkret bedeutete und welche menschlichen Tragödien und schweren Schicksale damit verbunden waren.

Im Anschluss daran hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit ihre Fragen zu stellen.
Das Gespräch zwischen den jungen Menschen und den Zeitzeugen wurde sehr offen und freundlich geführt. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Überlebenden trotz ihrer grauenhaften Erfahrungen mit den Deutschen heute ohne jeglichen Vorwurf auf unsere jungen Schüler(innen) zugingen. Die betagten Juden wünschten ihnen vielmehr eine glückliche und unbeschwerte Jugendzeit, was ihnen selbst durch den Nationalsozialismus genommen bzw. vorenthalten wurde.

Der Kontakt zu den Zeitzeugen wurde dankenswerterweise durch Bruni Rasetaharison über den Memminger Verein „Stolpersteine“ in Verbindung mit der „Initiative Sonthofer Christen“ vermittelt.

Ihr Ehemann Jean-Baptiste und unsere Schülerin Kristina Budarin waren so freundlich zu dolmetschen.

Johannes Ziegelmayr

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